Döbeln Rathaus
Döbeln in Sachsen ist eine alte slawische Siedlung, die bis auf das Jahr um 920 zurückgeht. Die frühere Kreisstadt Döbeln gehört seit dem 1. August 2008 zum Landkreis Mittelsachsen und hat etwas mehr als 20000 Einwohner. Döbeln wird von der Freiberger Mulde durchflossen und liegt in einer Höhe von etwa 157-263 m Über NN. Die Landschaft ist eben bis leicht hügelig und wird von der sich in der Altstadt teilenden Freiberger Mulde geprägt. Die Freiberger Mulde teilt sich an zwei Wehranlagen in drei 3 Flussarme, die innerhalb und hinter der Döbelner Altstadt wieder zusammenfließen. Man spricht daher von der "Döbelner Muldeninsel". Eine Besonderheit der Stadt Döbeln ist die wiedererrichtete Döbelner Pferdebahn, eine von Pferden angetriebene Straßenbahn. Die Pferdebahn fährt bei besonderen Anlässen, wie dem Döbelner Stadtfest. Döbeln nennt sich selbst Stiefelstadt. Schuhmacher schenkten der Stadt Döbeln um 1920 einen "Riesenstiefel". Der Döbelner Riesenstiefel wurde auf dem Niedermarkt als Stiefelbrunnen nachgebildet. Der Riesenstiefel befindet sich momentan aber nicht in Döbeln, sondern in Leisnig. In Döbeln gibt es eine Bibliothek, ein Kino, die Großraum-Diskothek "Staupitzbad", ein Stadtmuseum, das Freizeitzentrum "WelWel" mit Fitnesszentrum und Minigolfplatz, das Mittelsächsische Theather, die Tourist-Information und das Stadtmuseum im Rathaus. Die durchschnittliche Einwohnerzahl pro Quadratkilometer liegt bei etwa 630. Otto von Bismark wurde 1895 Ehrenbürger der Stadt Döbeln. Rund um Döbeln bietet sich die Möglichkeit, das gut ausgebaute Radwegenetz für Fahrradtouren zu nutzen. Ausgiebige Radtouren durch das Tal der Freiberger Mulde in Richtung Rosswein, Kloster Buch, Westewitz oder auf der Strecke der früheren Feldbahn sind zu empfehlen.
Seit Mai 2009 gibt es hier endlich einen Bildschirmschoner von Döbeln zum Herunterladen.

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